Trauersprüche traditionell

In der Vergangenheit haben sich bereits viel Personen Gedanken zum Tod gemacht. Daraus entstanden ist eine Vielzahl an schönen Trauersprüchen, die den Hinterbliebenen bei ihrer Trauer helfen können. In diesen Sprüchen kann man besonders gut seine Gefühle und Gedanken wiederspiegeln.

 

Glücklich sind wir zwei gegangen, immer im gleichen Schritt, was einer vom Schicksal hat empfangen, der andere empfing es mit. Ja, das war ein sicheres Wandern, auch wenn mal der Sturm getobt, einer war die Kraft des andern, einer war des andern Trost.
Herr, in deine Hände sei Anfang und Ende, sei alles gelegt. (Eduard Mörike)
Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn. (Heinrich Heine)
Abschied ist die innigste Form menschlichen Zusammenseins. (Hans Kudszus)
Unglücklicher, wie du deinen frühen Glanz verlorst, du, einst des Lichtes schönster Engel. (Giambattista Marino)
Laß warm und hell die Kerzen heute flammen, die Du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen! Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht. (Dietrich Bonhoeffer)
Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, dass das Schöne vergeht, dass das Vollkommene stirbt. (Friedrich Schiller)
Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden. (Niccolò Machiavelli)
Verbunden sind wir stark und unwandelbar, im Schönen wie im Guten, über alle Gedanken hinaus im Glauben und im Hoffen. (Susette Gontard)
So viel hast du uns gegeben, hast alles für uns getan, schenktest uns einst unser Leben, hast nie dabei die Zeit vertan. Und nun hast du uns verlassen, lässt uns alleine hier zurück, können und wollen es noch gar nicht fassen. Warst unser Papa, unser Glück.
Mütter sterben nicht; Mütter gleichen alten Bäumen. In uns leben sie und in unsren Träumen. Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht, zieht ihr Leben in unserem Kreise. Mütter sterben nicht. Mütter leben fort auf ihre Weise.
Ein Mutterherz! Nur wer es kennt, wer recht von Grund es kennt, der weiß, was man verliert an ihm, weiß, was kein Schmerz benennt.
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. (Dietrich Bonhoeffer)
Niemals und unter keinen Bedingungen dürfen wir verzweifeln. Zu hoffen und zu handeln, das ist unsere Pflicht im Unglück. Tatenlose Verzweiflung bedeutet so viel wie die Pflicht vergessen und sich ihr entziehen. (Boris Pasternak)
Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig, dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein. (Antoine de Saint-Exupèry)
Woran man sich erinnert, das kann nicht mehr verloren gehen.
Wir hoffen immer, und in allen Dingen
ist besser hoffen als verzweifeln. (Johann Wolfgang von Goethe)
Wir wandelten in Finsternis,
bis wir das Licht sahen.
Aber die Finsternis blieb,
und es fiel ein Schatten auf unseren Weg. (Theodor Fontane)
Da tat es mir wohl, vor dir zu weinen, um sie und für sie, um mich und für mich. Ich ließ den Tränen, die ich zurückgehalten, freien Lauf. Mochten sie fließen, so viel sie wollten. Ich bettete mein Herz hinein und fand Ruhe in ihnen. (Aurelius Augustinus)
Ich habe keinen anderen Wunsch mehr, als dass ihr für mich betet und ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.