Trauerlyrik

Als Trauerlyrik bezeichnet man bekannte Trauersprüche, zum Beispiel Trauersprüche religiöser Art, traditionelle Trauersprüche oder Zitate bekannter Persönlichkeiten. Diese Sprüche sind häufig schon sehr bekannt und sehr beliebt. Nachfolgend finden Sie einige Trauersprüche aus dem Bereich der Trauerlyrik.

Der Tod ist ein natürlicher Vorgang
und nur ein Kind fürchtet einen solchen. (Mark Aurel)
Wer weiss denn, ob das Leben nicht Totsein ist
und Totsein Leben? (Euripides)
Den Tod fürchten die am wenigsten,
deren Leben den meisten Wert hat. (Immanuel Kant)
Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe. (Aurelius Augustinus)
Unser Leben ist der Fluss,
der sich ins Meer ergießt,
das “Sterben” heißt. (Federico Garcia Lorca)
Die Todesstunde schlug so früh,
doch Gott der Herr bestimmte sie. (Franz von Sales)
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht’ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand, in Gottes Hand. (Ludwig Uhland)
Es ist eine Ferne,
die war, von der wir kommen.
Es ist eine Ferne,
die sein wird, zu der wir gehen. (Johann Wolfgang von Goethe)
Und wenn uns die Menschen verlassen und verwunden,
so breitet ja auch immer der Himmel,
die Erde und der kleine blühende Baum seine Arme aus
und nimmt den Verletzten darin auf. (Jean Paul)
Mit jedem Menschen verschwindet
ein Geheimnis aus der Welt,
das vermöge seiner besonderen Konstruktion
nur er entdecken konnte,
und das nach ihm niemand wieder entdecken wird. (Friedrich Hebbel)
Ein ewig Rätsel ist das Leben,
und ein Geheimnis bleibt der Tod. (Emanuel Geibel)
Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin. (Jean de La Fontaine)
Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen,
Ewig still ist die Vergangenheit. (Friedrich Schiller)
Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen,
nicht bei ihrem Tode. (Charles de Montesquieu)
Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren. (Albert Schweitzer)
Durch das Weinen fließt die Traurigkeit aus der Seele heraus.
(Thomas von Aquin)
Wer stirbt erwacht zum ewigen Leben. (Franz von Assisi)
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. (Antoine de Saint Exupéry)
Die besten Freunde finden wir oft in den dunkelsten Zeiten, weil wir ihnen nie vergessen, dass sie uns geholfen haben, aus der Dunkelheit herauszufinden. (Cornelia Funke)
Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei,
aber er hilft uns hindurch. (Johann Albrecht Bengel)